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Wichtiger Hinweis für Zeitzeugen und Betroffene...

Zwangsarbeit in der SBZ/DDR 1945-1990

Ein Aufarbeitungsprojekt der Stiftung DDR-Zwangsarbeit e.V.

- Der Verein "Stiftung DDR-Zwangsarbeit" e.V. wurde am 24. Juni 2017 in Berlin gegründet. Genauere Informationen folgen in Kürze" -
Update: 5.7.2016 Was ist neu?

Information vom 20. September 2017. Auf Grund einer Erkrankung wurde die Seite seit längerer Zeit nicht mehr verändert. Nun soll sie wieder aktualisiert werden. Schauen Sie doch in nächster Zeit mal wieder vorbei. Dr. Christian Sachse

Einladung zur Tagung "Vorwärts - und schon vergessen? Der Kommunismus und seine verdrängten Opfer." Am 7. Oktober 2017 in Berlin.

Klick hier!

"Hammer Zirkel Stacheldraht" im Naumburger Rathaus

Am 21. Juni 2016 eröffneten der Naumburger Oberbürgermeister Bernward Küper und die Beauftragte für die Stasi-Unterlagen des Landes Sachsen-Anhalt, Birgit Neumann-Becker die Zwangsarbeits-Ausstellung im Naumburger Rathaus. Die Ausstellung kann bis zum 13. Juli dort besucht werden.

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Oberbürgermeister Bernward Küpers und die Landesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen von Sachsen-Anhalt eröffen die Ausstellung
Foto: CSachse

Ehemalige politische Häftlinge präsentieren Produkte der Zwangsabeit im Naumburger Gefängnis.
Foto: CSachse

Was sagt eigentlich Report Mainz dazu? Schauen Sie mal dort nach. Dort gibt es mehr als 30 Beiträge zur DDR-Zwangsarbeit.
Hier ein Link zum Beitrag von Knud Vetten zum Jugendhaus Dessau.

Liebe Besucherinnen und Besucher!

--> Hier finden Sie ca. 1.700 Angaben über Haftanstalten und Betriebe von 1945 bis 1989. Klick hier.

--> Erstmals veröffentlichen wir mehr als 400 Zeitzeugenaussagen zur Zwangsarbeit. Klick hier.

--> Damit es 1.000 werden ... Hier noch einmal der Fragebogen zur Zwangsarbeit zum Herunterladen. PDF (rechte Maustaste, dann speichern unter...)

Es gibt Neuigkeiten:

+++ Am 25. Juni 2016 beschloss die Union der Opferverbände kommunistischer Gewaltherrschaft (UOKG) e.V. die Gründung eines Stiftungsvereins. Im Beschluss heißt es:
"Die Mitgliederversammlung beauftragt den Vorstand einen eigenständigen Stiftungsverein ins Leben zu rufen, der dazu dienen soll, finanzielle Mittel aus Öffentlicher und privater Hand zu generieren, um damit die Besserstellung und Unterstützung für ehemalige Zwangsarbeiter in der SED-Diktatur zu ermöglichen."
Zur Pressemeldung hier. Download als PDF
Weiter siehe Aktuelles.

+++ Am 18. Juni 2016 fand in Naumburg ein Tag der Offenen Tore im ehemaligen Gefängnis statt. In Kooperation mit der Initiative "Erinnerungsort Gefängnis Naumburg", dem Oberbürgermeister von Naumburg, Bernward Küper und der Stasiunterlagenbeauftragten Birgit Neumann-Becker, wurde dieser Tag mit einer Matinee eröffnet. Anschließend führten Zeitzeugen kleine Besuchergruppen durch das Gefängnis. Auch die Ausstellung "Hammer Zirkel Stacheldraht" war an diesem Tag zu sehen, die über DDR-Zwangsarbeit im Bereich des heutigen Landes Sachsen-Anhalt informiert. Weitere Inormationen und Kontakt zur Initiative "Erinnerungsort Gefängnis Naumburg": http://www.erinnerungsort-naumburg.eu/.
Vom 21. Juni bis 13. Juli 2016 steht die Ausstellung "Hammer Zirkel Stacheldraht" im Naumburger Rathaus. Weiter siehe Aktuelles.

+++ Die Ausstellung "Hammer Sichel Stacheldraht" wanderte nach ihrem Aufenthalt im "Roten Ochsen" in den Standort der Bundeswehr in Weißenfels. Am Dienstag, dem 14. Juni hielt dort Christian Sachse einen Vortrag über die Zwangsarbeit politischer Gefangener in der DDR. Mancher Angehörige der Bundeswehr aus dem Westen Deutschlands wird sein neu erworbenes Wissen auch dorthin mitnehmen. Siehe auch Aktuelles.

+++ Am 28. und 29. Mai 2016 trafen sich Mitglieder der Interessengemeinschaft ehemaliger politischer Brandenburger Häftlinge im ehemaligen Stahl- und Walzwerk Brandenburg (heute Industriemuseum). Weiter siehe Aktuelles. Siehe auch den Bericht von Michael Schulz.

+++ Am 20. April 2016 veröffentlichte die Deutsche Bahn den versprochenen eigenständigen Forschungsbericht zur Zwangsarbeit politischer Häftlinge bei der DDR-Reichsbahn. Der Bericht kann beim Klartextverlag bestellt werden. In der Frage der Entschädigungen verwies Grube auf "Gesellschaft und Politik". Das Thema DDR-Zwangsarbeit bleibe aber präsent. Die Bahn sei gesprächsbereit. Grube im Vorwort: "Es ist offensichtlich, dass Unrecht geschehen ist. Die Aufarbeitung sind wir denjenigen schuldig, die als politische Gefangene unter Zwangsarbeit persönliches Leid erfahren haben." Weiter siehe Aktuelles. -- mehr zum Buch...

+++ Am 7. April 2016 wurde in Halle/Saale in der Gedenkstätte Roter Ochse die Ausstellung "Hammer Zirkel Stacheldraht. Zwangsarbeit politischer Häftlinge in der DDR" eröffnet. Die Ausstellung wird bis zum 24. Mai in Halle/Saale zu sehen sein. Ab sofort kann die Ausstellung ausgeliehen werden. Siehe Aktuelles.

+++ Der Beauftragte der UOKG zur Aufarbeitung der DDR-Zwangsarbeit hat seinen 3. Tätigkeitsbericht veröffentlicht. mehr... Download als PDF: PDF (rechte Maustaste, dann speichern unter...)

+++ Im Dezember 2015 erschien eine neue Untersuchung von Professor Johannes Weberling (Europa Universität Viadrina Frankfurt/Oder) zur Rolle der Bundesregierung bei der Bewältigung der Folgen der Haft-Zwangsarbeit in der DDR. mehr zum Buch...

+++ Am 11. November 2015 wurde durch den Präsidenten des Landtags von Sachsen-Anhalt, Detlef Gürth, die Ausstellung "Hammer Zirkel Stacheldraht. Zwangsarbeit politischer Häftlinge in der DDR" eröffnet.
Siehe Aktuelles. Siehe auch Landtag Sachsen-Anhalt.

+++ Am 6. Oktober 2015 strahlte report Mainz (ARD) eine neue Dokumentation zur Zwangsarbeit in der DDR aus. Autoren sind die Mitarbeiter von Report/Mainz, Achim Reinhardt und Claudia Butter. Die Autoren zeigen, wie namhafte Weltkonzerne an der Ausbeutung von DDR-Häftlingen verdienten. Beiden Autoren, die schon mehrere Dokus zu diesem Thema erarbeitet haben, an dieser Stelle einen herzlichen Dank. Sendung anschauen?

+++ Im September 2015 gab es zwei Veranstaltungen zur Zwangsarbeit von DDR-Häftlingen in Thüringen (Jugendgefängnis Ichtershausen und Haftarbeitslager Untewellenborn). Veranstalter war der Landesbauftragte von Thüringen für die Stasi-Unterlagen, Christian Dietrich.
Siehe Aktuelles.

+++ Seit September 2015 gibt es Gespräche mit Vattenfall, der MIBRAG und LMBV mit dem Ziel, die Arbeitsbedingungen von Häftlingen im DDR-Bergbau aufzuklären. Neben der Braunkohle sollen auch Steinkohle, Kupfer, Kali und Uran aufgeklärt werden. Betroffene möchten sich bei der UOKG melden!

+++ Am 28. August 2015 meldete SpiegelOnline, dass Kaufhof bereit sei, freiwillig in einen Fonds einzuzahlen. Die UOGK bezeichnet dieses Ankündigung als einen "weiteren Schritt in die richtige Richtung". Uns geht es allerdings nach wie vor auch um Entschädigungszahlungen von Staat und Wirtschaft. Lesen Sie unsere Presseerklärung mehr... Download als PDF: PDF (rechte Maustaste, dann speichern unter...)

+++ Wir setzen im Herbst 2015 unsere Veranstaltungen zur Aufklärung über die DDR-Zwangsarbeit fort - diesmal in Zusammenarbeit mit dem Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen von Thüringen am 18. September in Ichtershausen und am 19. September in Unterwellenborn. Bitte kommen Sie selbst und geben Sie die Einladung weiter! mehr... Download als PDF: PDF (rechte Maustaste, dann speichern unter...)

+++ Zeitzeuge dringend gesucht! Für eine Veranstaltung zum Jugendhaus Ichtershausen am 18. September 2015 wird dringend ein Zeitzeuge gesucht, der in den 1970er oder 1980er Jahren dort politisch inhaftiert war. Die Fahrt- und Übernachtungskosten übernimmt der Veranstalter. Bitte melden Sie sich bei Dr. Christian Sachse. Danke im Voraus! Der Zeitzeugenaufruf gilt übrigens weiter...

+++ Ab 7. Juli bis zum 28. Juli ist Christian Schse im Urlaub. Bitte schicken Sie wenn möglich in dieser Zeit keine Mails.

+++ Am 22. Juni 2015 stellte die Ostbeauftragte der Bundesregierung, Staatssekretärin Iris Gleicke einen Neuen Bericht zur Zwangsarbeit von Häftlingen in der DDR vor. Siehe --> Aktuelles
Bitte lesen Sie die auch die Seite des BMWi

+++ Ab Mai werden regelmäßige Telefonsprechstunden stattfinden. Erreichbar ist der Beauftragte jeden Donnerstag von 10 bis 14 Uhr unter der Telefonnummer 030 55 77 96 21. Außerhalb dieser Zeit bitte unter 0178 1974 9 08 versuchen (Bitte um Verständnis: Bei Gesprächen, in Archiven oder bei Sitzungen ist das Handy abgeschaltet.).

+++ Lesen Sie den aktuellen Zwischenbericht des Beauftragten der UOKG zur Aufarbeitung der Zwangsarbeit in der SBZ/DDR. Es sind kleine Fortschritte zu vermelden. Der große Durchbruch steht noch aus. Wir arbeiten weiter... mehr

+++ Aktuell gibt es drei Zeitzeugenaufrufe:
* Die Deutsche Bahn sucht: Arbeitsbedingungen von Häftlingen bei der Deutschen Reichsbahn (DDR)... mehr (Nicht mehr gültig. Aber die UOKG hat weiter großes Interesse.)
* Der Beauftragte der UOKG sucht Hoheneckerinnen: Beobachtungen zu westlichen Handelsketten... mehr
* Der Beauftragte der UOKG sucht Häftlinge (auch § 249!): Arbeitsbedingungen in der Braunkohle-Industrie... mehr

Bitte weisen Sie in den Foren, in der Presse und weitere Häftlinge auf diesen Aufruf hin!

+++ Bitte notieren Sie sich die neue Telefonnummer, unter der der Bauftragte der UOKG zur Zwangsarbeit in der DDR ab sofort erreichbar ist:
Tel. Büro: 030 55 77 96 21
Handy: 0178 1974 9 08

+++ Am Sonnabend, dem 29. November 2014 traf sich Bahn-Chef Dr. Rüdiger Grube im Rahmen des Verbändetreffens der Union der Opferverbände kommunistischer Gewaltherrschaft mit ehemaligen politischen Häftlingen der DDR. Grube entschuldigte sich für die Zwangsarbeit der Häftlinge für die Deutsche Reichsbahn:
"Es ist offensichtlich, dass Unrecht geschehen ist. Dafür kann ich im Namen der Deutschen Bahn heute nur um Entschuldigung bitten. Völlig unabhängig davon, wer nun juristischer Nachfolger der Reichsbahn ist und wer wem gegenüber rechtliche Ansprüche geltend machen könnte."
Hier die schriftliche Fassung der Rede von Grube und Wagner. Hier ein Bericht. Siehe auch --> Aktuelles

+++ Vom 13. bis 14. November 2014 fand das Halle-Forum 2014 im "Roten Ochsen" in Halle/Saale statt. Es stand unter dem Thema "Zwangsarbeit im Strafvollzug in der DDR". Hier ein kurzer Bericht. Siehe auch --> Aktuelles

+++ Die Gedenkstätte für die ehemaligen politischen DDR-Häftlinge in Cottbus ist akut von der Schließung bedroht! Der Bund beteiligt sich nicht mehr an der Finanzierung. Das Land Brandenburg beteiligt sich mit einem zu geringen Betrag. In einer Zeit, in der "DIE LINKE" als Partner in der Politik hofiert wird, ist das ein Signal, das auf unserer Seite Protest und Solidarität auslösen sollte. Hier die Presseerklärung. Hier ein Formular für eine Protesterklärung.

+++ Am 25. September 2014 veranstaltete Rechtsanwalt Professor Dr. Johannes Weberling an der Europauniverität Viadrina in Frankfurt/Oder ein Symposium zu den rechtlichen Aspekten der DDR-Zwangsarbeit. Hier ein kurzer Bericht. Siehe auch --> Aktuelles (Hinweis: Die Vorträge sind als Buch erschienen: mehr zum Buch...)

+++ Am 20. September 2014 trafen sich ehemalige politische Häftlinge und Interessierte zu der Veranstaltung der UOKG "Wir reden über Zwangsarbeit". Hier ein kurzer Bericht. Siehe auch --> Aktuelles

+++ Am 26. August 2014 fand ein Gespräch zwischen dem Vorsitzenden der UOKG und dem Bahnchef Rüdiger Grube statt.
Dazu gibt es eine Erklärung, die den Stand des Gesprächs wiedergibt. Siehe auch --> Aktuelles

+++ Am 16. Juni 2014 wurde der Forschungsbericht zur Zwangsarbeit in der SBZ/DDR unter reger Beteiligung von ehemaligen Häftlingen, von Politikern und Presse der Öffentlichkeit vorgestellt. Häftlingsverbände und Politiker sind sich einig: Es wird einen Gesprächsprozess geben. Die UOKG forderte einen Runden Tisch und veröffentlichte dazu 7 Forderungen. Noch fehlen Zusagen aus der Wirtschaft. --> Aktuelles
Erstmals berichteten die Medien deutschlandweit ausführlich über die Zwangsarbeit in DDR-Gefängnissen. Berichtet wurde auch in Tschechien, Schweden, in den Niederlanden und der Schweiz. --> Presse
Die Aufarbeitung geht weiter mit regionalen Informationsveranstaltungen und Forschungsprojekten. --> Aufarbeitung, Veranstaltungen -- Der Forschungsbericht ist als Buch erschienen. Zu bestellen über den deutschen Buchhandel, im Buchladen oder direkt beim Verlag. mehr zum Buch...

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Inhaltsverzeichnis

Christian Sachse:
Das System der Zwangsarbeit in der SED-Diktatur. Die wirtschaftliche und politische Dimension.
Leipziger Unviversitätsverlag, Leipzig 2014.
ISBN 978-3-86583-884-1,
498 Seiten, 19,90 Euro

Mit einem freundlichen Gruß

Dr. Christian Sachse
Beauftragter der UOKG zur Aufarbeitung der Zwangsarbeit in der SBZ/DDR

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